Energieinfos

Aktueller Heizölpreise-Trend: Baldiger Abschluss eines Handelsabkommens zwischen den USA und China lässt Rohöl- und Heizölpreise steigen (18.11.2019)

Brentölpreis hält sich über der Marke von 63 USD/Barrel - Euro etwas stärker und baut seinen Stand über der Marke von 1,10 weiter aus - Heizölpreise steigend in die neue Woche

Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schloss zum Wochenschluss mit einem Minus von 0,3 % bei 69,48 Euro/100 L - damit konnte der Heizölpreis seinen Stand über die Preismarke von 69 €/100L weiter halten.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2019 sind die Heizölpreise aktuell um 4,8 % gestiegen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Freitag und dem aktuellen Stand der Börsen am Montagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: steigend!

 

Bereich Schlusskurs
14.11.2019
Schlusskurs
15.11.2019
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
18.11.2019
Heizölpreis (€/100L)
3.000 L Standardqual.
69,67 69,48

- 0,3 %

Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
62,28 63,30 + 1,6 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,1020 1,1055 + 0,3 %

 

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Freitag und dem heutigen Morgen herangezogen werden:

1. Ölpreise: Zum Tagessschluss am Freitag schloss der Brentölpreis mit einem starken Plus von 1,6 % bei 63,30 USD/Barrel - damit konnte der Brentölpreis die Ölpreismarke von 63 USD/Barrel locker überspringen. Hauptgrund für den starken Ölpreisanstieg waren Äußerungen vom Wirtschaftsberater des amerikanischen Präsidenten, dass die USA und China kurz vor einem Abschluss eines Handelsabkommens stehen - dieses Szenario stützte die Ölpreise zum Wochenausklang.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 17,7 % gestiegen.

Ölpreis-Tendenz: Nach dem starken Anstieg der Ölpreise am Freitag startet der Brentölpreis leicht schwächer in die neue Woche - aktuell fällt er um 0,2 % und steht bei 63,17 USD/Barrel. Die gestiegene Wahrscheinlichkeit einer baldigen Lösung des Zollkrieges zwischen den USA und China wirkt auch zum Start in die neue Woche noch nach.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro ist Freitagabend mit einem Plus von 0,3 % ins Wochenende gegangen und stand am Tagesende bei 1,1055 - damit konnte der Euro seinen Stand über der Marke von 1,10 weiter ausbauen. Schwache US-Konjunkturdaten zur US-Industriestimmung und zur US-Industrieproduktion setzten den US-Dollar zum Wochenausklang unter Druck.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 3,6 % verringert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in die neue Woche knüpft der Euro an die Stärke vom Freitag an und steht aktuell bei 1,1060. Die schwach ausgefallenen US-Wirtschaftsdaten vom Freitag stützen den Euro auch noch zum Wochenstart weiter.

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